
| Veranstaltung: Burschen- schaften in Jena |
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| Thursday, 07 February 2008 12:55 |
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… wozu gibt es sie (noch)? Trotz aller Distanzierungen vieler Burschenschaften von neofaschistischen Organisationen besteht kein Zweifel, dass die schlagenden Traditionsvereine ihrem Wesen nach konservativ und chauvinistisch sind. Im Besonderen kann auch die enge Verquickung der Jenenser Normannia mit den Faschistischen der NPD und deren gewaltbereiten JN nicht ernsthaft bestritten werden. Um den aktuellen Einfluss solcher Studenten-verbindungen vor Ort besser zu verstehen, lohnt ein Blick in deren Geschichte. Über einen kurzen Abriss von der Entstehung im Jena des 19. Jahrhunderts, der Transformation des gesellschaftlichen An-spruchs in der Kaiserzeit über die Rolle in Krieg und Faschismus sowie die Entwicklung in der DDR wird ein Referat Aufschluss geben. Anschließend werden einige Fakten zur aktuellen Situation in Jena zusammengetragen, um auf deren Basis zu diskutieren. Prof. Dr. Ludwig Elm las bis 1991 Philosophie an der FSU. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Unter-suchung konservativer und revanchistischer Erscheinungen in den politischen Denkweisen der letzten Jahrhunderte und deren Auswirkungen auf unsere Gegenwart. Als Verfasser und Mitautor zahlreicher Bücher und Broschüren engagiert er sich bei der VVN-BdA und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Dienstag, 12. Februar 2008, 18:00 Uhr Seminarraum 124, Carl-Zeiss-Str. 3 Eine Veranstaltung der AMS (Assoziation Marxistischer Studierender) |