
| Fast-Totschlag durch Ex-Jenaer Nazi - Update |
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| Wednesday, 30 July 2008 00:58 |
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Nach dem heimtückischen Überfall Kevin Schnippkoweits auf ein Jugendcamp der Linkspartei überschlugen sich die Ereignisse: Schnippkoweit sitzt in Untersuchungshaft und erwartet ein Strafverfahren wegen versuchtem Mord. Er hatte einer 13jährige schlafende Camperin durch Schläge auf den Kopf mit einem Spaten lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt. Als Grund dafür führt er selbst eine neonazistische Gesinnung an (Indybericht). "Deutscher - Du bist im Krieg!" - mit diesen und anderen hasserfüllten Hetzvideos hatte Nach der Festnahme durchsuchte die hessische Polizei dreizehn Wohnungen von Neonazis und beschlagnahmten Propagandamaterial und Waffen. Die rechte Szene reagierte zwiespältig auf die Ereginisse: Einige bejubelt Schnippkoweit als Märtyrer und bezeichnen sein lebensbedrohlich verletztes Opfer als "Kollateralschaden in den Auseinandersetzungen zwischen Rechts und Links". Für andere ist er ein "Kinderschänder", der die Todesstrafe verdient hat. Der Stern veröffentlichte jetzt ein Portrait des 19jährigen Faschisten. Schnippkoweit wurde vermutlich bereits in seiner kurzen Zeit in Jena gewalttätig: im Januar wurden zwei Personen mit Pfefferspray von Nazis angegriffen, die daraufhin zum "Braunen Haus" in Altlobeda flüchteten. Bei den Tätern handelte es sich Hinweisen zufolge um den damals noch 18jährigen und John (Bericht). Beide wohnten damals für kurze Zeit im "Braunen Haus" in Altlobeda. Später bezog Schnippkoweit eine Wohngemeinschaft mit der Schwester des JN-Landesvorsitzenden Christian Kaiser in Lobeda West. Die Clique der Angreifer, die das linke Sommercamp vergangene Woche stürmten und deren Wohnungen daraufhin durchsucht wurden, gehören zu den Freunden und regelmässigen Gästen der Jenaer Nazis.
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