
| Unbekannte Täter richten Schaden in der JG an (OTZ vom 23.01.08) |
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| Wednesday, 23 January 2008 14:24 |
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Mehrfache Hinweise auf das rechte Spektrum Jena (OTZ/F.D.). Nach drei Sachbeschädigungen innerhalb eines Monats durch bislang unbekannte Täter geht die Junge Gemeinde Stadtmitte nicht mehr davon aus, dass es sich dabei um Zufälle handelt. Vielmehr erhärte sich der Verdacht, dass es sich um zielgerichtetes Handeln einer erst in der jüngsten Zeit in Erscheinung getretenen Gruppe aus dem rechten Spektrum handelt. Sie bezeichne sich als "Autonome Sozialisten" und sei aktiver Nutzer des "braunen Hauses" in Lobeda. Wie Stadtjugendpfarrer Lothar König erklärte, war es an Abend des 21. Dezember 2007 zum ersten Zwischenfall gekommen. An diesem Abend sei vom Flur zum Hinterhof aus das Fenster eines beleuchteten Zimmers zerstört worden. Auch nach Ansicht der Polizei deute das Scherbenbild darauf hin, dass auf das Fenster ein Projektil geschossen wurde, so z.B. mittels Zwille. In der Nacht zum 27. Dezember wurden ebenfalls in der JG Stadtmitte drei von sechs Briefkästen beschädigt. Der jüngste Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag, als gegen 1.20 Uhr eine Scheibe der Haustür zerschlagen wurde. Der Sachschaden hier wird auf 250 bis 300 Euro geschätzt. Zeugen auf der Johannisstraße gaben detaillierte Beschreibungen von drei Personen - einer weiblichen und zwei männlichen - im Alter von jeweils etwa 18 Jahren ab, die sich mit Beobachtungen aus der JG decken. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass die Täter schwarz gekleidet waren und Palästinensertücher zur Vermummung trugen. Möglicherweise im Zusammenhang mit diesen Taten stehe ein Angriff auf einen italienischen Staatsbürger, der am 21.12. in der Wagnergasse möglicherweise von denselben Personen mit Teleskopschlagstöcken zusammengeschlagen wurde. Auch vorgestern war ein Jugendlicher, der in der Jungen Gemeinde verkehrt, in zeitlicher Nähe zu der Tat in der Johannisstraße 14 in der Wagnergasse angegriffen worden.Lothar König befürchtet, dass es zu einer Eskalation kommen könnte, wenn sich die Angriffe häufen sollten.
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