
| Harte DFB-Strafe für Erfurt (mdr.de vom 22.08.08) |
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| Friday, 22 August 2008 17:12 | |
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Deftiges Strafmaß für den FC Rot-Weiß Erfurt: Nach den antisemitischen Rufen eigener Anhänger im Spiel gegen Carl Zeiss Jena hat der DFB hart reagiert. Das DFB-Sportgericht verurteilte den Klub wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro. Außerdem müssen die Erfurter das nächste Drittliga-Heimspiel gegen Werder Bremen II am 30. August unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Durch das Urteil entstehen RWE nach Klubangaben 80.000 Euro Schaden, die der Verein mit rechtsstaatlichen Mittel von den Verursachern zurückholen will. Deutscher Fußball-Bund: Greifen weiter durch Der zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch machte mit Blick auf die Vorkommnisse noch einmal deutlich: "Wir zeigen Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bei Fußballspielen die Rote Karte - ohne Ausnahme. Der DFB steht für eine Null-Toleranz-Politik und wird sich jeder Form von gewalttätigen und rassistischen Ausschreitungen in aller Entschiedenheit entgegenstellen. Jeder Fall von Feindseligkeit und verbaler oder gar körperlicher Gewalt ist bereits ein Fall zu viel", so Koch. Erfurt stimmt Urteil zu Bei der Partie gegen Carl Zeiss Jena am 15. August waren von der Haupttribüne mehrfach rassistische "Juden Jena"-Rufe erklungen. Erfurt hat dem Urteil bereits zugestimmt. Der DFB wies den Klub darauf hin, dass bei erneuten Vorfällen ein Punktabzug möglich ist. |